-Story-
Ein Blackout von rund zwei Minuten – und schon versinkt die Welt im Chaos. Wenn dann noch alle Zukunftsvisionen haben, wird es kompliziert. Und spannend. Die US-TV-Serie versucht sich am superkomplexen Erzählen – und will die Kult-Reihe “Lost” beerben.
Menschen brennen, Hubschrauber rasen gegen Wolkenkratzer, überall Autowracks und Rauch: Als FBI-Agent Mark Benford am 6. Oktober 2009 aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist in Los Angeles die Hölle los. “War das ein Erdbeben?”, fragt einer. Die Antwort lautet: Nein. Was Benford sieht, sind die Folgen eines Blackouts. Für zwei Minuten und 17 Sekunden sind fast alle Menschen auf der ganzen Welt in Ohnmacht gefallen. Und sie haben in diesen 137 Sekunden ihre Zukunft gesehen: Was sie in einem guten halben Jahr tun werden, am 29. April 2010.
Die amerikanische Fernsehserie “FlashForward” beginnt mit einer Katastrophe und vielen Fragen: Wie ist es zu dieser kollektiven Ohnmacht gekommen? Wer oder was hat sie ausgelöst? Benford macht sich daran, nach Antworten zu suchen – und er ist der beste Mann dafür: Er hat in seiner Zukunftsvision gesehen, wie er an dem Fall arbeitet.
Er hat auch gesehen, dass er wieder angefangen hat zu trinken, aber das ist jetzt nicht sein größtes Problem. Millionen Menschen sind tot, alleine in den USA sind 877 Flugzeuge abgestürzt. Die Jagd auf die Schuldigen beginnt.
Das FBI richtet eine Website ein, auf der Visionen gesammelt werden sollen, um sie miteinander abzugleichen. Eine Person steht bald im Brennpunkt der Ermittlungen: Überwachungskameras zeigen einen Menschen, der nicht in Ohnmacht gefallen ist, während alle anderen um ihn herum am Boden liegen. Ist das ein Terrorist?
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